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Migrationsmanagement oder Migrationskontrolle?
Das europäisch-afrikanische Migrationsregime in Westafrika

Erstes Bild: Stacheldraht, Zweites Bild: Mann bei der digitalen Personenfeststellung

Die sogenannte „Fluchtursachenbekämpfung“ in Form von Wirtschaftsförderung in Westafrika soll jungen Afrikanerinnen und Afrikanern Alternativen zur Migration nach Europa aufzeigen.

Gleichzeitig haben Deutschland und andere EU-Staaten großes Interesse daran, Migration bereits in Afrika einzuschränken. Dafür werden Grenzen technologisch aufgerüstet, Grenzschützer ausgebildet und im großen Maßstab Datenaustausch praktiziert.

Die Kontrolle und Behinderung von Mobilität hat aber nicht nur Auswirkungen auf die Migrant*innen, sondern auch auf lokale Ökonomien und Errungenschaften regionaler Freizügigkeit.

Vortrag von Dr. Martin Doevenspeck
Professor für Politische Geographie an der Universität Bayreuth

Kooperationspartner: Integrationsbeauftragter der Stadt Wangen, Landratsamt Ravensburg, Diakonisches Werk Ravensburg, Katholische Erwachsenenbildung Kreis Ravensburg, Evangelisches Bildungswerk Oberschwaben, TAVIR e.V., Interkulturelles Ehrenamtsbüro Ravensburg, Catias Bodensee-Oberschwaben, Regionales Bildungsbüro, Stadtbücherei im Kornhaus Wangen und gefördert durch das Ministerium für Sozialas und Integration Baden-Würtemberg.

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